19. September 2019

Schönheit, Service und Synergien

Am 2. September 2019 haben die Pallas Kliniken ihren ersten Aesthetics Flagshipstore bei Jelmoli eröffnet. Was verbindet den grössten Premium Department Store der Schweiz und eine Schönheitsklinik? Ein Gespräch über Service, Lifestyle-Medizin und Immobilienkonzepte der Zukunft.
Die Türen zu den Pallas Kliniken in der 4. Etage von Jelmoli stehen weit offen. Der grosszügig gestaltete Empfangsbereich lädt zum Eintreten ein. «Kaum zu glauben, dass sich hier vor einigen Monaten noch gewöhnliche Büroräume befanden», zeigt sich Reto Felder begeistert. Er ist Asset Manager bei Swiss Prime Site Immobilien und betreut die Liegenschaft, die seit der Übernahme von Jelmoli im Jahr 2009 im Besitz der Immobiliengesellschaft ist. Heute ist sie eines der wertvollsten Gebäude in deren Portfolio.

Direkt hinter dem Empfangstresen, der mit etwas Fantasie eine geschwungene menschliche Silhouette nachzuahmen scheint, stehen zwei runde Séparées. «Diese nutzen wir für kurze Beratungsgespräche. Etwa, wenn Besucher sich während ihres Aufenthalts bei Jelmoli für eine Behandlung interessieren und sich informieren wollen», erklärt Martine Fehr, Geschäftsleiterin des neuen Pallas-Standorts und verantwortlich für den Bereich Aesthetics in der Region Zürich. Sie nennt damit auch gleich zwei Beweggründe für die Partnerschaft zwischen Jelmoli und den Pallas Kliniken: Beide Unternehmen bedienen eine anspruchsvolle Klientel. Und beide Unternehmen erbringen exklusive Dienstleistungen. «Diese Synergien haben wir erkannt und unsere Idee im Oktober 2018 dem CEO der Pallas Kliniken, Georgos Pallas, präsentiert, führt Reto Felder weiter aus. Nur einige Monate zuvor sind wir uns an einem Anlass der Wirtschaftsförderung der Region Olten begegnet», erinnert er sich an das erste Treffen. «Unser beider Hauptsitz liegt nämlich in Olten.»

Der Empfangsbereich der Pallas Kliniken in der 4. Etage von Jelmoli lädt zum Eintreten ein.


«Wir beide wollen unseren Kunden hochstehende Qualität und Premiumerlebnisse bieten», so Martine Fehr und Reto Felder.

Das Innere der Schönheitsklinik beeindruckt durch puristisches Design und edle Möblierung. Das Farbkonzept ist in dezenten Beige-Weiss-Tönen gehalten. «Wir wollten für unser Gäste ein Wohlfühlambiente ohne Sterilität schaffen», erklärt Martine Fehr. «Ursprünglich komme ich aus der Hotellerie. Die Bedürfnisse und Zufriedenheit der Kunden standen bei mir schon immer im Zentrum. Mit einer ausnahmslos hohen Qualität unserer Dienstleistungen wollen wir ihre Wünsche nicht nur erfüllen, sondern übertreffen». Dieses Ziel verfolgt auch Jelmoli: Genau wie die Pallas Kliniken hat das Traditionshaus ebenfalls die Ambition, der Customer Journey den letzten Schliff zu geben und die Customer Experience stets weiterzuentwickeln. So hat sich der grösste Premium Department Store der Schweiz in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Begegnungsort mit aussergewöhnlichen Einkaufserlebnissen und innovativen Servicekonzepten gewandelt. Die Kunden finden ein Gesamtangebot, das von Food über Fashion bis hin zu Sport, Wohnen und Gastronomie reicht. «Mit dem Einzug der Pallas Kliniken bieten wir im Bereich Schönheit nun ein breites Spektrum und damit eine in der Schweiz einzigartige Dienstleistung», sagt Reto Felder.

Die Behandlungszimmer sind lichtdurchflutet und mit modernsten Geräten ausgestattet. Auf einer Fläche von rund 900 m2 werden dermatologische Behandlungen wie die Entfernung von Tattoos und Pigmentflecken, medizinische Kosmetik und Faltenbehandlungen durchgeführt. Die Reduzierung von Fettzellen durch nicht-invasive oder operative Verfahrensmethoden sowie plastische Körper- und Gesichtschirurgie ergänzen das Angebot. «Wir haben mit der Heilung von Augenkrankheiten und Fehlsichtkorrekturen angefangen. Augenlasern und Linsenimplantationen sind unsere Kernkompetenzen», ergänzt Martine Fehr. Dieses Jahr feiert das Familienunternehmen sein 25-jähriges Jubiläum.

Die Bedürfnisse und Zufriedenheit der Kunden stehen im Zentrum», so Martine Fehr, Geschäftsleiterin des neuen Pallas-Standorts im Jelmoli.


SPA-Service und Wohlfühlambiente: Bei der Begrüssung erhalten die Gäste ein Erfrischungstuch und Tee.

32 Mitarbeitende kümmern sich am neuen Standort um das Wohl der Kunden. «Bei der Begrüssung überreichen wir den Gästen ein Erfrischungstuch und servieren ihnen Tee oder einen Welcome-Drink», beschreibt Martine Fehr den Pallas-Service. In den Behandlungsräumen, wo die Kunden beispielsweise bei Haarwurzelbehandlungen mehrere Stunden verbringen, gehören Screens mit Streaming-TV zur Grundausstattung. «Sollten unsere Gäste Hunger bekommen, bestellen wir für sie im Restaurant Sopra, das durch eine Tür mit unseren Räumlichkeiten verbunden ist, oder einem anderen der insgesamt elf Restaurants im Haus eine frisch zubereitete Mahlzeit.» Cross Selling lautet das Prinzip. «Wir wollen Synergien nutzen und neue schaffen», sind sich Martine Fehr und Reto Felder einig. So lassen die Pallas Kliniken die Arbeitsbekleidung ihrer Mitarbeitenden bei Terlinden im Untergeschoss reinigen, beziehen ihre Raumbeduftung in der Parfümerieabteilung und bestellen den Wein für Veranstaltungen beim Mövenpick Weinkeller im FOOD Market. «Mit Coiffina und Holmes Place haben wir attraktive Packages zusammengestellt, die entweder bei uns oder unseren Partnern gebucht werden können. Und wir sind ebenfalls im Bonusprogramm von Jelmoli eingeschlossen», freut sich Martine Fehr. Viele Kunden werden von ihren Angehörigen zu den Terminen begleitet. «Anstatt zu warten, haben sie bei Jelmoli die Möglichkeit, sich im Haus umzuschauen, einzukaufen oder sich in einem der zahlreichen Restaurants zu verpflegen», fügt Reto Felder an.

Das Verständnis für ästhetische Medizin hat sich zum Positiven gewandt.


Die Räume der Pallas Kliniken sind lichtdurchflutet und in dezenten Beige-Weiss-Tönen gehalten.

«Zürich wird schöner» lautet der Slogan auf den Plakaten, mit denen die Pallas Kliniken für ihren neuen Standort bei Jelmoli werben. In der ganzen Stadt hängen sie. Ganzflächig in Rot. Sie zeigen schöne Menschen und viel nackte Haut. «2019 trauen wir uns, so aufzutreten. Das Verständnis für ästhetische Medizin hat sich zum Positiven gewandt. Schönheit ist individuell», so Martine Fehr. Damit spricht sie einen Trend an: Individualisierung. Gemäss dem deutschen Zukunftsinstitut ist Individualisierung ein Megatrend und das zentrale Kulturprinzip der modernen Gesellschaft. Ein Lifestyle also. «Diesen wollen wir unseren Kunden bieten. Die Kooperation mit den Pallas Kliniken ist deshalb eine lohnende Investition in die Zukunft von Jelmoli – sowohl in die Immobilie als auch das Angebot», ist Reto Felder überzeugt.

Was wünschen sich die beiden für die künftige Zusammenarbeit? «Dass wir die Vision, die uns verbindet, umsetzen können: Unseren Kunden weiterhin hochstehende Qualität und Premiumerlebnisse zu bieten.»

JelmoliPallas KlinikenImmobilienportfolioBeziehungskapitalPhysisches Kapital
  • LinkedIn
  • Email

«Denn, sie ist für alle da»

Immobilien, Journalismus und Kunst: Ein Gemenge, das man erstmal schwerlich unter einen Hut zu bringen vermag. Was auf den ersten Blick eine Herausforderung scheint, wurde im Medienpark in Zürich Altstetten verwirklicht und zu einer sinnlichen Symbiose verwoben.

6. August 2019

Riantbosson Centre – Moderne Immobilie und Kraftwerk in einem

Genf entwickelt sich weiter. In der Metropole am Genfersee findet eine eigentliche städtebauliche Umwälzung statt. Banken und andere Finanzdienstleister hinterfragen immer häufiger ihre teuren Standorte im Central Business District (CBD) und ziehen in modernere sowie flächeneffizientere Immobilien. Vor allem in den Aussenbezirken ist dieser Umbruch, den Genf erfasst hat, sichtbar.

15. April 2019

Eine neue Perspektive: Im Hier und Jetzt

In der Schweiz sind über 350'000 Kinder von einer Seltenen Krankheit betroffen. Und mit ihnen auch ihre Familien. Frank Grossmann, Gründer von Orphanhealthcare, bietet mit seiner Stiftung den Kindern und ihren Eltern mehr Lebensqualität und neue Perspektiven. Swiss Prime Site stellt der Organisation die Räumlichkeiten für Arbeitsplätze und das Beratungszentrum auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zürich zur Verfügung.

17. Dezember 2018

Wir verwenden Cookies für eine bestmögliche Nutzererfahrung. Durch die Nutzung unserer Internetseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern.